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Digitalisierungsbeirat für MV gebildet

In Schwerin fand am 05. März unter der Federführung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung die konstituierende Sitzung des Digitalisierungsbeirats statt. Rund 50 Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik nahmen an der Auftaktveranstaltung teil.

Ausgangspunkt ist das in der Koalitionsvereinbarung 2016 – 2021 benannte Ziel der Landesregierung, Strategien zu den Auswirkungen von Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 auf die Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu erarbeiten und die Umsetzung zu koordinieren.

„Die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen erfordert für ihr Gelingen ein koordiniertes Arbeiten aller betroffenen Akteure in Wirtschaft und Verwaltung“, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel. „Um die Auswirkungen von Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 auf die Gesellschaft zu ermitteln, soll der heute gebildete Digitalisierungsbeirat als Ideengeber für die Entwicklung einer umfassenden Strategie fungieren“, so Pegel weiter. Erste Eckpunkte der Strategie sollen bis zum Herbst 2018 erarbeitet werden.

Neben der Eröffnung und Einführungsreferaten durch Minister Pegel und die Staatssekretärin im Ministerium, Ina-Maria Ulbrich, bildeten Impulsvorträge rund um das Thema Digitalisierung den Startschuss zu einer angeregten Diskussion.

„Wir wollen, dass der Beirat wie eine Art Denkwerkstatt mit wechselnden Schwerpunkten funktioniert, in der einzelne Themenfelder zum Teil auch in kleineren Arbeitsgruppen abgearbeitet und dem Beirat zur Diskussion vorgelegt werden“, so Minister Pegel.

Letztlich werde es beim großen Thema Digitalisierung Aufgabe der Politik sein, Rahmenbedingungen zu gestalten und Impulse zu setzen. Aufgabe der Wirtschaft und der Akteure ist es dann, die Themen zu gestalten. Der Digitalisierungsbeirat wird hierfür den Grundstein legen.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

05.03.2018

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